Alle Beiträge von AI-Team Solingen

Cities for Life gegen die Todesstrafe 2020

Am Montag, 30. November, leuchtet der Turm der Pfarrkirche St. Joseph an der Hackhauser Straße in grüner Farbe. Anlass ist der internationale Tag gegen die Todesstrafe, ausgerufen von „Cities for Life“. Seit 2017 ist auch Solingen Mitglied des Städtebündnisses, dem zurzeit 2.300 Städte weltweit, davon 300 in Deutschland, angehören. Jedes Jahr wird ein markantes, öffentliches Gebäude der Stadt grün als Zeichen der Hoffnung und gegen die Todesstrafe beleuchtet. 2018 war das in Solingen die Pfarrkirche St. Clemens und 2019 das Treppenhaus von Volkshochschule und Stadtbibliothek in den Clemens-Galerien.

Workshop: Menschenrechte und Klimawandel

Der Workshop muss leider Corona-bedingt ausfallen!

  • Wann: Samstag, 16. Mai 2020 von 11 bis 14 Uhr
  • Wo: Forum der Bergischen VHS, Mummstr. 10, 42651 Solingen
Fridays for future und Parents for future luden zum globalen Klimastreik in Solingen. Foto: Daniela Tobias

Die Erderwärmung hat bereits jetzt verheerende Auswirkungen auf die Menschenrechte. Millionen von Menschen verlieren durch Überschwemmungen ihr Zuhause oder hungern, weil Dürren ihre Ernte zerstören. Sie haben aufgrund von Trockenheit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser oder werden bei Wirbelstürmen verletzt oder getötet. Der globale Süden ist von den Folgen des Klimawandels am stärksten betroffen. Aber auch in Europa bedrohen die zunehmenden Hitzewellen die Gesundheit vieler Menschen, vor allem von Kindern, Schwangeren und älteren Personen. Wer die Menschenrechte aller Menschen weltweit bewahren möchte, muss sich dafür einsetzen, dass der Klimawandel aufgehalten wird.

Der Klimawandel droht Ungleichheit, Diskriminierung und Ungerechtigkeit auf der Welt zu verstärken. Denn seine Folgen treffen oft die Menschen besonders hart, die ohnehin schon benachteiligt werden, zum Beispiel arme Menschen, Frauen und Indigene.

Derzeit setzen sich von Tag zu Tag mehr Schüler*innen aktiv für den Klimaschutz ein und gehen auf die Straße, um zu demonstrieren. Die #FridaysforFuture-Bewegung agiert mittlerweile in Deutschland, Europa und der Welt und erhält auch in diesem Rahmen Aufmerksamkeit. Alleine am 15. März 2019 gingen weltweit 2 Millionen Menschen auf die Straße. Der politische Protest, bei dem Menschenrechte wie das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit wahrgenommen werden, ist überaus wichtig, muss aber stets – um überzeugend zu wirken – mit guten Argumenten einhergehen. Daher richtet sich der Workshop besonders an junge Menschen und junge Erwachsene, um mit ihnen folgende Leitfragen zu diskutieren und zu vertiefen:

  • Was ist und bedeutet Klimawandel?
  • Was sind Menschenrechte?
  • Was hat der Klimawandel mit Menschenrechten zu tun?
  • Welchen Einfluss hat jede Einzelne/jeder Einzelne, haben die Bundesrepublik und die EU auf den Klimawandel?
  • Wie kann ich mich engagieren?

Der Workshop ist kostenfrei. Um vorherige Anmeldung per E-Mail an info@amnesty-solingen.de wird gebeten.

Kino für Menschenrechte: Meister des Todes

Der Termin muss leider Corona-bedingt ausfallen!

Am 23. April 2020 zeigen wir in Kooperation mit der Bergischen VHS den Spielfilm „Meister des Todes“ von Daniel Harrich.

„In einem beschaulichen südwestdeutschen Städtchen arbeitet Peter Zierler beim Waffenhersteller HSW. Die Firma macht Exportgeschäfte mit fragwürdigen Kunden an der Grenze zur Illegalität. Bei einem Auslandsgeschäft muss Zierler mit ansehen, wie mit einem HSW-Gewehr auf junge Demonstrant/innen geschossen wird, und er entschließt sich, auszupacken.

Der Regisseur hat die Handlung auf reale Geschehnisse gestützt: Auf die Lieferung von Heckler und Koch nach Mexiko in den Jahren 2003 bis 2011, zu denen mehrere strafrechtliche Ermittlungen laufen.

„Meister des Todes“
Spielfilm, Deutschland/Mexico 2015
89 Minuten
Regie: Daniel Harrich

Mittwoch, 23. April 2020, 19:00 Uhr
Forum der Bergischen VHS,
Mummstr. 10, 42651 Solingen

Der Eintritt ist frei.

Kino für Menschenrechte: AGROKalypse

Foto: Marco Keller

Am 26. Februar 2020 zeigen wir in Kooperation mit der Bergischen VHS den Dokumentarfilm „AGROKALYPSE“ von Marco Keller.

„Die Urwaldlandschaft Brasiliens ist Schauplatz einer vom Mensch gemachten Tragödie. Dieses einzigartige, für uns alle lebenswichtige Ökosystem, wird Tag für Tag durch Sojafarmer zerstört. Vor allem kapitalkräftige, ausländische Großkonzerne sind verantwortlich für den täglichen Raubbau am Urwald und die Vertreibung der dort lebenden Menschen und Tiere. 

Der Dokumentarfilm „AGROkalypse – der Tag, an dem das Gensoja kam“ verfolgt den Weg der brasilianischen Sojabohne bis zu ihrem Ende als Tierfutter. In sehr persönlichen Porträts wird gezeigt, wie dabei die Ureinwohner Brasiliens von ihrem Land vertrieben werden, damit es immer mehr Anbauflächen gibt. Gleichzeitig begleitet die Kamera den Tofuhersteller Wolfgang Heck, der seit über 25 Jahren für den ökologischen Sojaanbau kämpft und für den es immer schwieriger wird in Brasilien nachhaltig mit Kleinbauern zusammenzuarbeiten.“

„AGROKalypse“
Dokumentarfilm, Deutschland 2016
60 Minuten
Regie: Marco Keller

Mittwoch, 26. Februar 2020, 19:00 Uhr
Forum der Bergischen VHS,
Mummstr. 10, 42651 Solingen

Der Eintritt ist frei.

Vorschau:

 

 

Kino für Menschenrechte: Raving Iran

Foto: Susanne Regina Meures

Am 22. Januar 2020 zeigen wir in Kooperation mit der Bergischen VHS den Dokumentarfilm „Raving Iran“ von Susanne Regina Meures.

„Arash und Anoosh arbeiten als DJs in Teherans Underground-Technoszene. Ohne Zukunftsaussichten und des ewigen Versteckspiels müde, planen sie unter gefährlichen Umständen einen letzten manischen Rave in der Wüste. Zurück in Teheran, versuchen sie ihr illegales Musikalbum ohne Bewilligung unter die Leute zu bringen. Als Anoosh an einer Party verhaftet wird, erlischt auch der letzte Funke Hoffnung. Doch dann erreicht sie ein Anruf aus Zürich von der größten Techno-Party der Welt. Die Euphorie in der Schweiz verflüchtigt sich jedoch schnell, als ihnen der Ernst der Lage bewusst wird.“

„Raving Iran“
Dokumentarfilm, Schweiz 2016
84 Minuten
Regie: Susanne Regina Meures

Mittwoch, 22. Januar 2020, 19:00 Uhr
Forum der Bergischen VHS,
Mummstr. 10, 42651 Solingen

Der Eintritt ist frei.

Vorschau: